Die Problem-bezogene Mediation ist der “Standard” unter den Mediationen:

In einem Konflikt, an dem zwei oder mehr Parteien beteiligt sind, erzieln die Konfliktparteien Einigkeit darüber, dass ein Lösungsversuch unternommen werden soll. Dieser erste Schritt kann bereits Teil der Mediation sein, initiiert durch eine der Konfliktparteien. Es kann sich dabei um einen Konflikt zwischen zwei Personen (Mikro), zwischen einer Person und einer Gruppe oder zwischen zwei Gruppen (Meso) oder zwischen zwei Unternehmungen, Vereinen, Institutionen bis hin zu zwei Staaten handeln. (So werden z.B. im Ukraine-Konflikt und im Konflikt Israel - Palästina auf Seite der NGOs Mediationen durchgeführt).

Kosten sparen und Nachhaltigkeit

Eine gerichtliche Auseinandersetzung, egal ob vor einem Arbeits- oder einem Zivilgericht verursacht höhere Kosten als eine Mediation. Das Ergebnis eines Gerichtsverfahrens ist idR, dass es einen “Verlierer” und einen “Gewinner” gibt. Eine so erzielte “Einigung” ist häufig nicht tragfähig im Sinne einer weiteren gedeihlichen Zusammenarbeit oder eines anderen Miteinanders.

Das folgende Diagramm veranschaulicht das Phasenmodell und den Ablauf.

Strafjustitz
c2r dunkelgrauII - transparent
Linie orange 4mal500
Linie orange 4mal500 senkrecht

Mediation

c2r hellgrauII - transparent

Jörg-W. Wülfken
Mediator

W+A kl trans
Linie orange 4mal500
JW SW neu B120